- Impuls: Die so genannten „seriösen“ Medien sind viel gefährlicher als die „Unseriösen“, da sie ihrem Publikum weniger offensichtliche Möglichkeiten zur Distanzierung geben (manipulativer sind).
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Medienwirkungstheorie
zwei Pole: medienzentriert vs rezepientenorientiert
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Medienzentriert
längere Tradition
„Macht der Medien“
Was machen Medien mit Menschen? Potentiale Medien strategisch einzusetzen
Medien werden in größeren Zusammenhänge strategisch eingesetzt/benutzt; Steuerbarkeit
Wirkung bezogen auf Inhalt (kausale Zusammenhänge: Ursache Wirkung)
Methode: Inhaltsauswertung
geht von passiven Rezipienten aus
Gibt schnelle Antworten: „Die Medien sind schuld.“
Massenmediale Verbreitung an sich zerstört schon den kulturellen Inhalt (Adorno)
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Rezipientenorientiert
neuere Forschungsrichtung
„Rezipientenautonomie“
Was machen Menschen mit den Medien?
Wirkung bezogen auf Handlung
Methode: Befragung/Beobachtung von Rezipienten
geht von aktiven Rezipienten in ihrem situativen Kontext aus; Bsp.: Zwei Leute sehen den gleichen Film und stellen beim Reden darüber fest, dass sie ihn völlig verschieden bewerten/interpretieren.
Sozial-kognitive Voraussetzungen: die persönliche Situation als Filter auf Medienprodukt
„users and gratifications“ Ansatz
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mein Fazit: better join both traditions!
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