FranzisCAse

Medienkommunikation vs Medienrezeption

November 4, 2008 · Kommentar schreiben

  •  Impuls: Die so genannten „seriösen“ Medien sind viel gefährlicher als die „Unseriösen“, da sie ihrem Publikum weniger offensichtliche Möglichkeiten zur Distanzierung geben (manipulativer sind).

 

  • Medienwirkungstheorie

zwei Pole: medienzentriert vs rezepientenorientiert

 

  • Medienzentriert

längere Tradition

„Macht der Medien“

Was machen Medien mit Menschen? Potentiale Medien strategisch einzusetzen

Medien werden in größeren Zusammenhänge strategisch eingesetzt/benutzt; Steuerbarkeit

Wirkung bezogen auf Inhalt (kausale Zusammenhänge: Ursache Wirkung)

Methode: Inhaltsauswertung

geht von passiven Rezipienten aus

Gibt schnelle Antworten: „Die Medien sind schuld.“

Massenmediale Verbreitung an sich zerstört schon den kulturellen Inhalt (Adorno)

 

  • Rezipientenorientiert

neuere Forschungsrichtung

„Rezipientenautonomie“

Was machen Menschen mit den Medien?

Wirkung bezogen auf Handlung

Methode: Befragung/Beobachtung von Rezipienten

geht von aktiven Rezipienten in ihrem situativen Kontext aus; Bsp.: Zwei Leute sehen den gleichen Film und stellen beim Reden darüber fest, dass sie ihn völlig verschieden bewerten/interpretieren.

Sozial-kognitive Voraussetzungen: die persönliche Situation als Filter auf Medienprodukt

„users and gratifications“ Ansatz

 

  • mein Fazit: better join both traditions!

Kategorien: Mediensoziologie · Medienwirkung

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