- Medium = das Mittlere = Überbrückung von Zeit und Raum
- Elemente verschiedener alter Medien sind Bestandteile der Neuen Medien: Daher ist der Medienvergleich (v.a. mit der ursprünglichen Form mündlicher Kommunikation, Rhetorik) immer sinnvoll
- Auch die Dimensionen der Rhetorik memory und delivery sind untersuchbar. Was unterstützt das im-Gedächtnis-bleiben (Rezeption, Visualisierung)? Wie ist die Realisierung (Steuerung, Selektivität)?
- Im Web 2.0 ist der Autor häufig mehr als Inszenator und Arrangeur zu sehen. Es manifestiert sich außerdem der “Wandel von der eher passiven Rezeption zur aktiven Nutzung in funktionaler Hinsicht.”
- Medien beeinflussen sich gegenseitig: “fremde Zeichen” im Web 2.0 sind Zitate, Hyperlinks, via uvm. Es entstehen gelegentlich komplexe “Text-Bild-Ton-Konglomerate”.
Sauer, Christoph. 2001. “Vom ‘Alten’ im ‘Neuen’: Zur Bestimmung der Integration früherer Medienentwicklungen in multimediale Textgestaltungen”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 23-44.
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