FranzisCAse

Beiträge vom März 2008

Sprache des Webvertising

März 6, 2008 · Kommentar schreiben

  • Erscheinungsformen:
    • Corporate Homepage (Image)
    • Stakeholder Communication (Image + Marke)
    • Branding (Marke)
    • Corporate Blog ?
  • Signal- und Hinweisfunktion haben auf Dokumentebene Hyperlinks, auf Textebene boolean operators (‘und’,'oder’,'nicht’) und auf Satzebene leads und slogans.
  • Hyperlinks sind generell Optimierungsmerkmale. Sie sollten aber weder am Satzanfang stehen oder mehr als einmal pro Absatz auftauchen. Dann können sie eine gegenteilige Wirkung haben.
  • Eine Studie von Morkes zum Leseverhalten im Netz zeigt, dass „nur 16% der Leser den Text im Detail rezipieren“: dem Überfliegenenden Leser kommt ein Text entgegen, der
    • einen bedeutungsträchtigen Untertitel hat.
    • Schlüsselwörter enthält.
    • Auflistungen enthält.
    • ein Ideenkonglomerat segmentiert (eine neue Idee pro Abschnitt).
    • den halben Textaufwand traditioneller Medien hat.

Crijns, Rogier. 2001. „Elemente textuellen Appelierens in der digitalen Produktwerbung: Textgestaltung und kulturspezifische Appellformen im Webvertising“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.

Kategorien: Sprache im Netz

Textproduktion und Textkonventionen

März 4, 2008 · Kommentar schreiben

  • Kriterien der Textualität:
    • Kohäsion
    • Kohärenz
    • Intentionalität
    • Akzeptabilität
    • Informativität
    • Situationalität
    • Intertextualität
    • Effizienz
    • Effektivität
    • Angemessenheit
  • produktgerichtete Strategien computergestützter Textproduktion:
    • Funktion (sprachliche Mittel)
    • Bedeutung (Vorwissen voraussetzen oder genaueres Ausführen)
    • Struktur (Anordnung, Übergänge)
    • Typ (Textmuster als Grundlage, allgemeiner Sprachstil)
  • prozessgerichtete Strategien computergestützter Textproduktion: 
    • Richtung
    • Planung
    • Bewegung
    • Kontrolle
  • „Es kommt [...] zu einer Durchmischung traditioneller Vertextungskonventionen mit neuen Parametern der Textproduktion, die mit den Versprachlichungstendenzen konzeptioneller Mündlichkeit einhergehen.“
  • Durch suggerierte Nähe zum Kommunikationspartner: direkter Adressatenbezug, mehr metadiskursive Äußerungen, (evtl. mehr Spontanität, Affektivität, humoristische Äußerungen)

Eckkrammer, Eva Martha. 2001. „Textkonventionen im Medienwechsel“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.

Perrin, Daniel. 2001. „‘Wir tun uns hier mal um den Inhalt herummogeln’: Strategien computergestützter Textproduktion beim Nachrichtenschreiben“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 193-220.

Kategorien: Sprache im Netz

Von alten und Neuen Medien

März 2, 2008 · Kommentar schreiben

  • Medium = das Mittlere = Überbrückung von Zeit und Raum 
  • Elemente verschiedener alter Medien sind Bestandteile der Neuen Medien: Daher ist der Medienvergleich (v.a. mit der ursprünglichen Form mündlicher Kommunikation, Rhetorik) immer sinnvoll
  • Auch die Dimensionen der Rhetorik memory und delivery sind untersuchbar. Was unterstützt das im-Gedächtnis-bleiben (Rezeption, Visualisierung)? Wie ist die Realisierung (Steuerung, Selektivität)?
  • Im Web 2.0 ist der Autor häufig mehr als Inszenator und Arrangeur zu sehen. Es manifestiert sich außerdem der „Wandel von der eher passiven Rezeption zur aktiven Nutzung in funktionaler Hinsicht.“
  • Medien beeinflussen sich gegenseitig: „fremde Zeichen“ im Web 2.0 sind Zitate, Hyperlinks, via uvm. Es entstehen gelegentlich komplexe „Text-Bild-Ton-Konglomerate“.

Sauer, Christoph. 2001. „Vom ‘Alten’ im ‘Neuen’: Zur Bestimmung der Integration früherer Medienentwicklungen in multimediale Textgestaltungen“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 23-44.

Kategorien: Rhetorik · Sprache im Netz