Beiträge vom März 2008
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Erscheinungsformen:
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Signal- und Hinweisfunktion haben auf Dokumentebene Hyperlinks, auf Textebene boolean operators (‘und’,'oder’,'nicht’) und auf Satzebene leads und slogans.
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Hyperlinks sind generell Optimierungsmerkmale. Sie sollten aber weder am Satzanfang stehen oder mehr als einmal pro Absatz auftauchen. Dann können sie eine gegenteilige Wirkung haben.
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Eine Studie von Morkes zum Leseverhalten im Netz zeigt, dass „nur 16% der Leser den Text im Detail rezipieren“: dem Überfliegenenden Leser kommt ein Text entgegen, der
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einen bedeutungsträchtigen Untertitel hat.
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Schlüsselwörter enthält.
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Auflistungen enthält.
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ein Ideenkonglomerat segmentiert (eine neue Idee pro Abschnitt).
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den halben Textaufwand traditioneller Medien hat.
Crijns, Rogier. 2001. „Elemente textuellen Appelierens in der digitalen Produktwerbung: Textgestaltung und kulturspezifische Appellformen im Webvertising“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.
Kategorien: Sprache im Netz
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Durch suggerierte Nähe zum Kommunikationspartner: direkter Adressatenbezug, mehr metadiskursive Äußerungen, (evtl. mehr Spontanität, Affektivität, humoristische Äußerungen)
Eckkrammer, Eva Martha. 2001. „Textkonventionen im Medienwechsel“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.
Perrin, Daniel. 2001. „‘Wir tun uns hier mal um den Inhalt herummogeln’: Strategien computergestützter Textproduktion beim Nachrichtenschreiben“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 193-220.
Kategorien: Sprache im Netz
- Medium = das Mittlere = Überbrückung von Zeit und Raum
- Elemente verschiedener alter Medien sind Bestandteile der Neuen Medien: Daher ist der Medienvergleich (v.a. mit der ursprünglichen Form mündlicher Kommunikation, Rhetorik) immer sinnvoll
- Auch die Dimensionen der Rhetorik memory und delivery sind untersuchbar. Was unterstützt das im-Gedächtnis-bleiben (Rezeption, Visualisierung)? Wie ist die Realisierung (Steuerung, Selektivität)?
- Im Web 2.0 ist der Autor häufig mehr als Inszenator und Arrangeur zu sehen. Es manifestiert sich außerdem der „Wandel von der eher passiven Rezeption zur aktiven Nutzung in funktionaler Hinsicht.“
- Medien beeinflussen sich gegenseitig: „fremde Zeichen“ im Web 2.0 sind Zitate, Hyperlinks, via uvm. Es entstehen gelegentlich komplexe „Text-Bild-Ton-Konglomerate“.
Sauer, Christoph. 2001. „Vom ‘Alten’ im ‘Neuen’: Zur Bestimmung der Integration früherer Medienentwicklungen in multimediale Textgestaltungen“. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 23-44.
Kategorien: Rhetorik · Sprache im Netz