- Impuls: Die so genannten „seriösen“ Medien sind viel gefährlicher als die „Unseriösen“, da sie ihrem Publikum weniger offensichtliche Möglichkeiten zur Distanzierung geben (manipulativer sind).
zwei Pole: medienzentriert vs rezepientenorientiert
längere Tradition
„Macht der Medien“
Was machen Medien mit Menschen? Potentiale Medien strategisch einzusetzen
Medien werden in größeren Zusammenhänge strategisch eingesetzt/benutzt; Steuerbarkeit
Wirkung bezogen auf Inhalt (kausale Zusammenhänge: Ursache Wirkung)
Methode: Inhaltsauswertung
geht von passiven Rezipienten aus
Gibt schnelle Antworten: „Die Medien sind schuld.“
Massenmediale Verbreitung an sich zerstört schon den kulturellen Inhalt (Adorno)
neuere Forschungsrichtung
„Rezipientenautonomie“
Was machen Menschen mit den Medien?
Wirkung bezogen auf Handlung
Methode: Befragung/Beobachtung von Rezipienten
geht von aktiven Rezipienten in ihrem situativen Kontext aus; Bsp.: Zwei Leute sehen den gleichen Film und stellen beim Reden darüber fest, dass sie ihn völlig verschieden bewerten/interpretieren.
Sozial-kognitive Voraussetzungen: die persönliche Situation als Filter auf Medienprodukt
„users and gratifications“ Ansatz
Kategorien: Mediensoziologie · Medienwirkung
- unbeliebter Terminus
- Masse: negative Konnotation aus verschiedenen Kontexten, etwas irreführend, da es nicht um eine anonyme Masse geht, sondern um ein disperses Publikum
- Kommunikation: Ist Massenkommunikation überhaupt Kommunikation? Es gibt schließlich keinen wechselseitigen Verständigungsprozess, keine Interaktion. => Zu hoch angesetzter Kommunikationsbegriff?!
- Definition: Massenkommunikation (Maletzke 1963)
Jeder Prozess, bei dem Aussagen
öffentlich
indirekt
einseitig
durch technische Verbreitungsmittel
an ein disperses Publikum vermittelt werden.
- Wirklich einseitig? Einschaltquoten geben Rückmeldung, Was ist mit aktivem Zuhören, Diskurs beim Fernsehen etc
- Funktionen von Massenmedien:
Gedächtnis
Thematisierung
Verdichtung (trotz Vielkanalsystem)
Subjectplacement
Wirklichkeit konstruieren
- Neue Medien:
Medienwandel löst Rückkopplungsproblem
neue (interaktive) Massenkommunikation
Ausdifferenzieren: Chat ist was anderes als PC-Spiel ist was anderes als Datenbankrecherche ist was anderes als Wiki ist was anderes als Blog….
TV goes Internet? Internet hat das Potential ein Univeralmedium zu werden. Größtes Problem ist hier die Selektion, d.h. Massenmedienfunktionen müssen integriert werden, sonst ist’s nichts mit der ‘Woll-Milch-Sau’.
Kategorien: Mediensoziologie

Dieses Cluster zum Thema “Begegnungen” ist heute als erste Aufgabe im Seminar “Vom Lesebuch zum Hörbuch” entstanden.
Zweite Aufgabe: Sinnenprotokoll
Schließe 2 Minuten die Augen und konzentriere dich darauf, was du hörst, fühlst, riechst, schmeckst … Notiere es anschließend.
Uhrticken, Heizungsrauschen, Klirren, Scheppern, Magenknurren, gedämpfte Stimmen, Gähnen, Spannung, Wärme, trockener Mund, Stühle rücken, Blättern, neutral, Licht, feuchte Hände
Fasse die gesammelten Begriffe in einen kurzen Text.
Stille – absolute Stille. Aber sie währt nicht lange. Langsam schärfen sich die Sinne. Das Rauschen der Heizung bildet den ständig monotonen Hintergrund für das Ticken der Uhr, das leise Atmen neben mir, das Gähnen etwas entfernt. Magenknurren, Blättern…
3. Aufgabe: 10-Stichwort-Text
Kreativität begrenzen ist nicht so einfach. Anhand von 10 Stichworten soll nun ein kurzer Text entstehen.
Wo findet mein erstes Seminar nochmal statt?
Während ich mich in einer grauen Menschenmasse über die Brücke zum Haupteingang treiben lasse, öffne ich meine Tasche und suche meinen Plan. Unwillkürlich verlangsame ich meinen Schritt und krame tiefer – wo ist er nur? Ich entdecke verschiedene Stifte, die ich schon seit Wochen suche, finde mein Brot von gestern – und halt, da ist ja auch meine Mensa-Karte – aber kein Plan. Mittlerweile bin ich von der Hauptmarschroute abgewichen und vollends stehen geblieben. …
Kategorien: Praxis Medien
Heute habe ich die Bewertung meiner BA-Arbeit
Bessere Business-Blog Beiträge
eine analytische und empirische Betrachtung
erhalten.
Damit bin ich öffiziell Bachelor of Arts mit Kernfach Linguistik und Nebenfach Anglistik.
Kategorien: Nicht kategorisiert
Modalitäten sind Sprache, Gestik, Mimik, Blickrichtung, Prosodie …
Man könnte hierbei allerdings auch von MEDIAtisierungssystemen und somit von Medien reden.
Medien interpretieren wir intuitv allerdings als die technischen Lösungen/Konzepte über die Kommunkation stattfindet.
Somit ist der Seminartitel “multimediale und multimodale Kommunikation” doch nicht doppelt gemoppelt.
Auslegung im Kurs:
Face-to-Face Kommunikation nutzt semiotische Mediatisierungssysteme (Modalitäten) zur Kommunikation, während Nicht-Face-to-Face Kommunikation technische Lösungen (Medien) zwischenschaltet.
Kategorien: Multimedialität
So, nach einiger Überarbeitung sieht der Fragebogen, der an möglichst viele Blogautoren herausgehen soll, nun so aus: umfragebogen !
Kategorien: Nicht kategorisiert
“WIE schreibt ihr eure Blogentries?” auf diese Frage habe ich noch keine konkreten Antworten finden können. Also hier eine erste Sammlung von Fragbarem, dass noch zu einem ordentlichen Fragebogen gemacht werden muss:
1.Struktur
Einstieg: direkt/indirekt
Erklärungen im Text vs. Verlinkung pur
Argumentation?
Operatoren („ich finde“, „ich meine“, „ich weiß“): ja/nein
Schlüsselwörter ja/ nein
Fazit ziehen/auslaufen lassen
2.Sprache
durchschnittliche Satzlänge:___________________________
Aktivsätze/Passivsätze
Halbsätze/Ellipsen: ja/nein
Abkürzungen: ja/nein
Fremdwörter: ja/nein
Abtönungs-/Gesprächspartikel (ja, naja, doch, wohl, mal): ja/nein
3.Stil
emicons(:)
): ja/nein
Satzzeichen-Doppelung: ja/nein
Leseransprache: Einbindung (wir), informell (du), formell (Sie), keine (man)
Wissen voraussetzen vs. ohne Vorwissen verständlich
Mitverstehen (subtile Anspielung): ja/nein
geschriebene Umgangssprache (nix, Infos, bisserl): ja/nein
4.Einbindung
Artikel
Links: ja/nein
Bilder: ja/nein
Videos: ja nein
–read more–: ja/nein
Tags: ja/nein
Feed: ja/nein
offene Artikelstatistik: ja/nein
in collum/header
Business-Informationen: ja/nein
persönliches Foto: ja/nein
Top-Beiträge: ja/nein
neuste Kommentare: ja/nein
sonstiges:_______________
Kategorien: Umfrage
Nachdem ich mich mit verschiedenen Blog-Charts vertraut gemacht habe, bin ich immer wieder auf den Klassiker – die Deutschen Blogcharts - zurückgekommen. Die gelisteten Blogs sollen nun die Grundlage meiner Umfrage bilden.
Im Bezug auf meine Analyse wäre es relativ egal welche Charts ich wählte, oben stände immer der Basic Thinking Blog. Daher untersuche ich als Top-Blog-Artikel einen Basic Thinking Post, als Medium-Blog wähle ich einen aus den 90er Platzierungen der Charts, wie etwa Exciting Commerce und als Newcomer-Blog entscheide ich mich für einen der Blogs, die kürzlich auf dem best-practice-business blog vorgestellt wurden, wie etwa den newmarketingblog.
Kategorien: Nicht kategorisiert
Gerade dachte ich ich wäre auf die ultimative Lösung für meinen Umfrage-Teil gestoßen – eine Blogparade zum Thema: Wie schreibt ihr eure Blogbeiträge?
Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn beim Durchsehen der Ergebnisse stellte ich fest:
- an der Parade hatte sich kein Angehöriger meiner Zielgruppe teilgenommen
- das eigentliche Schreiben reflektierte kaum jemand. Themenfindung, Recherche, Timing uvm scheint einen deutlich größeren Stellenwert bei den Bloggern zu haben bzw. scheint viel bewusster von ihnen wahrgenommen zu werden als die Phasen des Schreibakts. Hierzu heißt es, wenn es überhaupt gesondert erwähnt wird, immer nur: “Ich schreibe einfach drauflos” oder ” Ich schreibe ganz frei von der Leber weg”.
Obwohl ich die Parade nicht anstelle einer eigenen Umfrage auswerten kann, habe ich durch diesen Internetfund gelernt: Wenn ich meine eigene Umfrage starte, muss ich sehr detaillierte Fragen zum Schreiben stellen, da ich sonst wohlmöglich ähnliche Antworten bekäme wie diese Parade und die bringen mich in meiner Arbeit nur wenig weiter.
Obwohl: Ist es nicht auch schon ein relevantes Ergebnis, das bisher niemand genau auf seine Art zu schreiben zu achten scheint?
Kategorien: Nicht kategorisiert
- Intro: Was will ich wie machen und warum ist es relevant? – Im Web 2.0 liegt die Zukunft, Weblogs sind exzellente Präsentations- und Kommunikationsplattformen v.a. für Dienstleister aus Marketing & PR; ‘Gute’ Blogbeiträge = positive Außenwirkung auf potentielle Kunden/Geschäftspartner = zusätzliche Aufträge/Kooperationen; Was ist ein ‘guter’ Blogbeitrag aus sprach-/kommunikationswissenschaftlicher Sicht (Analysen) / aus praktischer Anwendersicht (Umfragen)? Übereinstimmungen; Diskrepanzen; Inwiefern kann die Wissenschaft noch Anregungen für die Praxis geben? und inwiefern reichen existierende Theorien aus um die Praxis zu fassen?
- Web 2.0 – Weblogs – Basics: Was ist Web 2.0? Ziele, Komponenten etc.; Was sind (Business-)Blogs?, Warum sind sie interessant v. a. für Dienstleister aus PR & Marketing?, Unterschiede zur HP, Gundsätzlicher Aufbau, Funktionen, Anwendung, Handhabung, Besonderheiten etc.; Der Weblog-Beitrag: Was macht ihn aus? Was beeinflusst ihn? (Erstes Brainstorming als Basis für Analysen)
- Analysen: Kriterien für Analyse; Vergleichende Analyse: Top-Blog-Beitrag - Otto-normal-Blog-Beitrag - Neu-Blog-Beitrag; Auswertung signifikanter Unterschiede: Aufbau, Stil, Präsentation, Einbindung, Links, Autor, Kommentare etc [sprach-/kommunikationswissenschaftliche Sicht]
- Umfragen: Umfrage-Form und -ziel; Befragte; Durchführung; Auswertung der Ergebnisse [praktische Anwendersicht]
- Fazit: Ergebnisse der Analysen; Ergebnisse der Umfragen; Schnittstellen, Abweichungen, Ergänzungsmöglichkeiten; Checklist bzw. DOs und DON’Ts für den Business-Blogger; ggf. Erweiterungsansätze für Theorien
- Literaturverzeichnis
- Anhang: Was muss/kann da eigentlich genau rein?
Kategorien: Nicht kategorisiert