BA Arbeit Blogentries

Der Fragebogen kommt raus

Mai 31, 2008 · Keine Kommentare

So, nach einiger Überarbeitung sieht der Fragebogen, der an möglichst viele Blogautoren herausgehen soll, nun so aus: umfragebogen !

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Die neue Umfrage

Mai 17, 2008 · Keine Kommentare

“WIE schreibt ihr eure Blogentries?” auf diese Frage habe ich noch keine konkreten Antworten finden können. Also hier eine erste Sammlung von Fragbarem, dass noch zu einem ordentlichen Fragebogen gemacht werden muss:

1.Struktur
Einstieg: direkt/indirekt
Erklärungen im Text vs. Verlinkung pur
Argumentation?
Operatoren („ich finde“, „ich meine“, „ich weiß“): ja/nein
Schlüsselwörter ja/ nein
Fazit ziehen/auslaufen lassen

2.Sprache
durchschnittliche Satzlänge:___________________________
Aktivsätze/Passivsätze
Halbsätze/Ellipsen: ja/nein
Abkürzungen: ja/nein
Fremdwörter: ja/nein
Abtönungs-/Gesprächspartikel (ja, naja, doch, wohl, mal): ja/nein

3.Stil
emicons( :) ;)): ja/nein
Satzzeichen-Doppelung: ja/nein
Leseransprache: Einbindung (wir), informell (du), formell (Sie), keine (man)
Wissen voraussetzen vs. ohne Vorwissen verständlich
Mitverstehen (subtile Anspielung): ja/nein
geschriebene Umgangssprache (nix, Infos, bisserl): ja/nein

4.Einbindung
Artikel
Links: ja/nein
Bilder: ja/nein
Videos: ja nein
–read more–: ja/nein
Tags: ja/nein
Feed: ja/nein
offene Artikelstatistik: ja/nein
in collum/header
Business-Informationen: ja/nein
persönliches Foto: ja/nein
Top-Beiträge: ja/nein
neuste Kommentare: ja/nein
sonstiges:_______________

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Grundlage für Analysen und Umfrage

Mai 5, 2008 · Keine Kommentare

Nachdem ich mich mit verschiedenen Blog-Charts vertraut gemacht habe, bin ich immer wieder auf den Klassiker - die Deutschen Blogcharts - zurückgekommen. Die gelisteten Blogs sollen nun die Grundlage meiner Umfrage bilden.

Im Bezug auf meine Analyse wäre es relativ egal welche Charts ich wählte, oben stände immer der Basic Thinking Blog. Daher untersuche ich als Top-Blog-Artikel einen Basic Thinking Post, als Medium-Blog wähle ich einen aus den 90er Platzierungen der Charts, wie etwa Exciting Commerce und als Newcomer-Blog entscheide ich mich für einen der Blogs, die kürzlich auf dem best-practice-business blog vorgestellt wurden, wie etwa den newmarketingblog.

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Fast ein Lichtblick

April 27, 2008 · Keine Kommentare

Gerade dachte ich ich wäre auf die ultimative Lösung für meinen Umfrage-Teil gestoßen - eine Blogparade zum Thema: Wie schreibt ihr eure Blogbeiträge?

Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn beim Durchsehen der Ergebnisse stellte ich fest:

  • an der Parade hatte sich kein Angehöriger meiner Zielgruppe teilgenommen
  • das eigentliche Schreiben reflektierte kaum jemand. Themenfindung, Recherche, Timing uvm scheint einen deutlich größeren Stellenwert bei den Bloggern zu haben bzw. scheint viel bewusster von ihnen wahrgenommen zu werden als die Phasen des Schreibakts. Hierzu heißt es, wenn es überhaupt gesondert erwähnt wird, immer nur: “Ich schreibe einfach drauflos” oder ” Ich schreibe ganz frei von der Leber weg”.

Obwohl ich die Parade nicht anstelle einer eigenen Umfrage auswerten kann, habe ich durch diesen Internetfund gelernt: Wenn ich meine eigene Umfrage starte, muss ich sehr detaillierte Fragen zum Schreiben stellen, da ich sonst wohlmöglich ähnliche Antworten bekäme wie diese Parade und die bringen mich in meiner Arbeit nur wenig weiter.

Obwohl: Ist es nicht auch schon ein relevantes Ergebnis, das bisher niemand genau auf seine Art zu schreiben zu achten scheint?

 

 

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Makrostruktur: ein Entwurf

April 25, 2008 · Keine Kommentare

  1. Intro: Was will ich wie machen und warum ist es relevant? - Im Web 2.0 liegt die Zukunft, Weblogs sind exzellente Präsentations- und Kommunikationsplattformen v.a. für Dienstleister aus Marketing & PR; ‘Gute’ Blogbeiträge = positive Außenwirkung auf potentielle Kunden/Geschäftspartner = zusätzliche Aufträge/Kooperationen; Was ist ein ‘guter’ Blogbeitrag aus sprach-/kommunikationswissenschaftlicher Sicht (Analysen) / aus praktischer Anwendersicht (Umfragen)? Übereinstimmungen; Diskrepanzen; Inwiefern kann die Wissenschaft noch Anregungen für die Praxis geben? und inwiefern reichen existierende Theorien aus um die Praxis zu fassen?
  2. Web 2.0 - Weblogs - Basics: Was ist Web 2.0? Ziele, Komponenten etc.; Was sind (Business-)Blogs?, Warum sind sie interessant v. a. für Dienstleister aus PR & Marketing?, Unterschiede zur HP, Gundsätzlicher Aufbau, Funktionen, Anwendung, Handhabung, Besonderheiten etc.; Der Weblog-Beitrag: Was macht ihn aus? Was beeinflusst ihn? (Erstes Brainstorming als Basis für Analysen)
  3. Analysen: Kriterien für Analyse; Vergleichende Analyse: Top-Blog-Beitrag - Otto-normal-Blog-Beitrag - Neu-Blog-Beitrag; Auswertung signifikanter Unterschiede: Aufbau, Stil, Präsentation, Einbindung, Links, Autor, Kommentare etc [sprach-/kommunikationswissenschaftliche Sicht]
  4. Umfragen: Umfrage-Form und -ziel; Befragte; Durchführung; Auswertung der Ergebnisse [praktische Anwendersicht]
  5. Fazit: Ergebnisse der Analysen; Ergebnisse der Umfragen; Schnittstellen, Abweichungen, Ergänzungsmöglichkeiten; Checklist bzw. DOs und DON’Ts für den Business-Blogger; ggf. Erweiterungsansätze für Theorien
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang: Was muss/kann da eigentlich genau rein?

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Es ist viel passiert…

April 23, 2008 · Keine Kommentare

Hier nun in aller Kürze die relevanten Fakten:

  • Bei der Auswertung der Umfrage unter den Blogkarneval-Teilnehmern habe ich herausgefunden, dass die meißten Beiträge gar nicht speziell für den Blogkarneval entstanden sind. Somit erweist sich meine ursprüngliche Fragestellung: Wie entsteht ein ‘erfolgreicher’ Business-Blogkarneval-Beitrag? als wenig sinnvoll.
  • Die neue Fragestellung bezieht sich nun also auf Blogeinträge im Allgemeinen. Um das Feld etwas einzuschränken, lasse ich private Blogs ganz außenvor und konzentriere mich auf Business-Blogs aus Marketing und PR.
  • Ein Vorteil entsteht so für meine Analysen: Ich kann thematisch wirklich gleiche Beiträge wählen und vergleichend analysieren. Außerdem kann ich den Original-Kontext des Beitrags (Blog-Aufbau, -design) mit einbeziehen, der bei der Karneval-Analyse, durch den Host-Blog, keine Rolle gespielt hätte.

Jetzt heißt es, in die etwas andere Richtung nochmal voll durchstarten.

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Sprache des Webvertising

März 6, 2008 · Keine Kommentare

  • Erscheinungsformen:
    • Corporate Homepage (Image)
    • Stakeholder Communication (Image + Marke)
    • Branding (Marke)
    • Corporate Blog ?
  • Signal- und Hinweisfunktion haben auf Dokumentebene Hyperlinks, auf Textebene boolean operators (’und’,'oder’,'nicht’) und auf Satzebene leads und slogans.
  • Hyperlinks sind generell Optimierungsmerkmale. Sie sollten aber weder am Satzanfang stehen oder mehr als einmal pro Absatz auftauchen. Dann können sie eine gegenteilige Wirkung haben.
  • Eine Studie von Morkes zum Leseverhalten im Netz zeigt, dass “nur 16% der Leser den Text im Detail rezipieren”: dem Überfliegenenden Leser kommt ein Text entgegen, der
    • einen bedeutungsträchtigen Untertitel hat.
    • Schlüsselwörter enthält.
    • Auflistungen enthält.
    • ein Ideenkonglomerat segmentiert (eine neue Idee pro Abschnitt).
    • den halben Textaufwand traditioneller Medien hat.

Crijns, Rogier. 2001. “Elemente textuellen Appelierens in der digitalen Produktwerbung: Textgestaltung und kulturspezifische Appellformen im Webvertising”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.

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Textproduktion und Textkonventionen

März 4, 2008 · Keine Kommentare

  • Kriterien der Textualität:
    • Kohäsion
    • Kohärenz
    • Intentionalität
    • Akzeptabilität
    • Informativität
    • Situationalität
    • Intertextualität
    • Effizienz
    • Effektivität
    • Angemessenheit
  • produktgerichtete Strategien computergestützter Textproduktion:
    • Funktion (sprachliche Mittel)
    • Bedeutung (Vorwissen voraussetzen oder genaueres Ausführen)
    • Struktur (Anordnung, Übergänge)
    • Typ (Textmuster als Grundlage, allgemeiner Sprachstil)
  • prozessgerichtete Strategien computergestützter Textproduktion: 
    • Richtung
    • Planung
    • Bewegung
    • Kontrolle
  • “Es kommt [...] zu einer Durchmischung traditioneller Vertextungskonventionen mit neuen Parametern der Textproduktion, die mit den Versprachlichungstendenzen konzeptioneller Mündlichkeit einhergehen.”
  • Durch suggerierte Nähe zum Kommunikationspartner: direkter Adressatenbezug, mehr metadiskursive Äußerungen, (evtl. mehr Spontanität, Affektivität, humoristische Äußerungen)

Eckkrammer, Eva Martha. 2001. “Textkonventionen im Medienwechsel”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 45-66.

Perrin, Daniel. 2001. “‘Wir tun uns hier mal um den Inhalt herummogeln’: Strategien computergestützter Textproduktion beim Nachrichtenschreiben”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 193-220.

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Von alten und Neuen Medien

März 2, 2008 · Keine Kommentare

  • Medium = das Mittlere = Überbrückung von Zeit und Raum 
  • Elemente verschiedener alter Medien sind Bestandteile der Neuen Medien: Daher ist der Medienvergleich (v.a. mit der ursprünglichen Form mündlicher Kommunikation, Rhetorik) immer sinnvoll
  • Auch die Dimensionen der Rhetorik memory und delivery sind untersuchbar. Was unterstützt das im-Gedächtnis-bleiben (Rezeption, Visualisierung)? Wie ist die Realisierung (Steuerung, Selektivität)?
  • Im Web 2.0 ist der Autor häufig mehr als Inszenator und Arrangeur zu sehen. Es manifestiert sich außerdem der “Wandel von der eher passiven Rezeption zur aktiven Nutzung in funktionaler Hinsicht.”
  • Medien beeinflussen sich gegenseitig: “fremde Zeichen” im Web 2.0 sind Zitate, Hyperlinks, via uvm. Es entstehen gelegentlich komplexe “Text-Bild-Ton-Konglomerate”.

Sauer, Christoph. 2001. “Vom ‘Alten’ im ‘Neuen’: Zur Bestimmung der Integration früherer Medienentwicklungen in multimediale Textgestaltungen”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 23-44.

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Textproduktion fürs Web 2.0

Februar 29, 2008 · Keine Kommentare

  • Rascher Zuwachs an (mehr oder weniger professionellen) schriftsprachlichen Kommunikaten durch die technischen Weiterentwicklungen und Vereinfachungen und die “Veralltäglichung” von PC und Internet
  • Bottom-up (Text entsteht beim Schreiben) und  Top-down Produzenten (Text wird im Vorfeld sorgfältig geplant): Ich vermute, dass viele Weblogbeiträge eher Bottom-up geschrieben werden
  • Wandel von reiner Informationsgesellschaft zu Informations- und Kommunikationsgesellschaft: Im Web 2.0 werden verschiedene Funktionen gebündelt und das führt zu veränderten Kommunikationsbedingungen
  • Nutzer schreiben domänenspezifisch für eine konkrete Zielgruppe (z.B. Leute mit gleichem Hobby oder Beruf) und bereiten ihre Texte dementsprechend auf: Vermutlich enthalten die Business-Blog-Karneval Beiträge Elemente von Werbe- und Marketingsprache, Beratungssprache und natürlich der Sprache der Neuen Medien, da es sich hier auch um domänenspezifisches Schreiben handelt.

Jakobs, Eva-Maria. 2001. “Textproduktion im 21. Jahrhundert”. In: Handler, Peter (Hrsg). 2001. E-Text: Strategien und Kompetenzen. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH. S. 11-22.

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